Informationen zur Jungbläserausbildung

Anbei finden Sie die Antworten auf ein paar Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Jungbläserausbildung ergeben, nach Stichwort alphabetisch sortiert.

Alter „Jung“bläser sagt nur aus, wie lange schon geblasen wird. Mit der Bläserausbildung beginnen kann man sinnvollerweise mit ca. 8 Jahren, wenn die zweiten Zähne vorhanden sind und man lesen kann. Nach oben hin gibt es keine Einschränkungen, auch über 40 kann man noch „Jung“bläser sein.

Evangelisch Der Posaunenchor ist eine Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Unterkochen-Ebnat. Selbstverständlich kann aber jeder mitmachen, der mitmachen will und sich mit dem Selbstverständnis evangelischer Posaunenchöre identifizieren kann.

Gruppengröße Die Anzahl der Jungbläser im Kurs ist nicht festgelegt und hängt wesentlich davon ab, wieviele Interessenten sich melden und wann man einen gemeinsamen Termin findet. Optimal ist eine Gruppengrößen von 3-4 Anfängern. Gibt es mehr Interessenten, kann dann nach Instrumenten/Stimmen oder Altersgruppen getrennt unterrichtet werden. Einzelunterricht kann Sinn machen, z.B. bei gezielter Nachschulung (bei „Startschwierigkeiten“ oder nach längerer Abwesenheit) oder auch als Schnupperunterricht für ältere Jungbläser.

Instrument Am besten ist es natürlich, wenn der Jungbläser schon ein eigenes Instrument hat und mitbringt. Kostenlose Leihinstrumente stehen aber auch (in begrenzter Anzahl) zur Verfügung. Neue Einsteigertrompeten sind schon unter 100 Euro erhältlich, auch gebrauchte Instrumente sind eine günstige Alternative. Tilman berät hier gerne und hat noch ein paar Instrumente verfügbar.

Kosten Die Jungbläserausbildung selbst ist kostenlos – aber hoffentlich nicht umsonst. Für Noten ist pro Jahr mit ca. 15 Euro zu rechnen.

Lernfortschritt Der Lernfortschritt ist natürlich individuell abhängig davon, wie das „Talent“ zum Blasen ist und wie häufig geübt wird. Als grobe Abschätzung kann man sagen, daß Jungbläser nach einem Jahr einzelne, einfache Stücke mit dem Chor zusammen spielen können. Nach zwei Jahren macht es Sinn, die Bläser in einen Chor zu integrieren – einfache Stücke können vom Blatt gespielt werden, mittelschwere sind innert weniger Probestunden erlernbar.

Musikalisch Man muss nicht das absolute Gehör haben oder supermusikalisch sein, um mit dem Blasen anzufangen. Es schadet nicht, ist aber keine Voraussetzung. „Kann ich nicht“ – das gilt hier nicht! Zumindest einen Versuch sollte es wert sein.

Nächste Gruppe: Bislang haben wir einen 2 bis 3-Jahres-Rhythmus bei der Jungbläserausbildung. Die neue Gruppe soll im November 2016 starten, noch kann man daran teilnehmen. Einfach unsere Werbung verfolgen oder sich bei uns melden!

Termin Die derzeitige Bläsergruppe probt jeden Mittwoch (normalerweise auch in den Ferien) ab 19:00 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, dem Evangelischen Gemeindehaus in Ebnat. Für die neuen Jungbläser wird ein gemeinsamer Termin vereinbart. Sobald er feststeht, wird er hier veröffentlicht.

Zahnspange Was tun, wenn der Jungbläser eine „fest installierte“ Zahnspange bekommt, die beim Spielen gegen die Lippen drückt und wehtut? Nicht optimal, aber kein Grund, mit dem Blasen aufzuhören oder gar bnicht erst zu beginnen: es gibt spezielle Mundstücke, z.B. von Bach das „10 1/2 CW“, mit extrabreitem, weich verlaufendem Rand. Das hat schon bei manchem „Problemfall“ wahre Wunder bewirkt!

Zeitaufwand Die wöchentliche Probe dauert 60-90 Minuten. Ein guter Lernerfolg ist mit etwa derselben Zeit für’s Üben zuhause zu erzielen. Weniger Zeit sollte man sich aber nicht nehmen, sonst bleiben die Fortschritte aus, man fällt gegenüber den Mitbläsern zurück und es macht keinen Spass mehr. Später kommen dann 1-2 Einsätze pro Monat hinzu, z.B. bei Gottesdiensten, Gemeindefest o.ä. Meist sind das ja aber Veranstaltungen, zu denen man eh gehen würde.

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